Andalusien
Andalusien ist von den 17 autonomen Regionen Spaniens die südlichste, die auf dem Festland liegt. Atemberaubende Schönheit bieten die Sierra Morena, das Becken des Guadalaquivir und die Betische Kordillere, zu der die Sierra Nevada gehört. Und wer kennt ihn nicht, den Felsen von Gibraltar, gleichzeitig die südlichste Spitze des europäischen Festlandes. Bei Tarifa, der südlichsten Stadt, liegen Europa und Afrika nur 14 km voneinander entfernt, getrennt durch die Strasse von Gibraltar.
Besonders bekannt ist Andalusien auch durch ihre Musik, den Flamenco.
Das Klima der autonomen Region Andalusien weist die typischen Züge des mediterranen Klimas auf. Die Sommer sind heiß und die Winter kurz. Selten gibt es Niederschläge, abgesehen vom Herbst, wo es etwas regnet. Der Jahresdurchschnitt liegt unter 700 mm. Eine Ausnahme bilden die Sierra de Grazalema, die Sierra de Aracena, die Sierra Nevada oder das La Sagra- Massiv. Die Jahresdurchschittstemperatur schwankt zwischen 16 und 18 Grad Celsius.
Andalusien gehört zu den Regionen Spaniens, die über einen florierenden Tourismus verfügen. Die Flughäfen von Málaga und Sevilla bieten hierfür beste Voraussetzungen. Badetouristen bevorzugen die Mittelmeerküste, Costa del Sol, aber die Surfer gehen lieber an die Atlantikküste, Costa de la Luz. Ziel der Sightseeing - Touristen sind vor allem die maurischen Bauten in Córdoba und Granada mit der Alhambra, oder die Weißen Dörfer bei Ronda oder Sevilla, wo sich die Grabstätte Christoph Kolumbus befindet.
Liebhaber des Golfsports finden hier ein wahres Paradies vor. Manche nennen die Costa del Sol auch Costa del Golf.











