Santiago de Cuba

Die Provinz Santiago de Cuba weist zwei Besonderheiten auf:  ihre ausnehmend  gastfreundlichen Menschen und ein reiches kulturhistorisches Erbe. Die Hauptstadt Santiago de Cuba wurde im Jahre 1514 gegründet. Sie gilt auch als die karibischste Stadt der Insel und ist Austragungsort zweier bedeutender Volksfeste, des Carnival de Santiago und der Fiesta de Fuego.

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Der Céspedes-Park ist zweifellos der belebteste Ort der Stadt. Er wird von einem wertvollen architektonischen Ensemble, dem Haus und Museum Diego Velásquez, der Stadtkathedrale, dem alten Rathaus und dem Hotel Casagrande begrenzt. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Casa de la Trova und das Bacardí-Museum.
Die Straße Padre Pico ist die einzige kubanische Straße, die aus Treppenstufen besteht.
Die Festung San Pedro de la Roca del Morro ist ein militärisches Bauwerk im romanischen Stil. Der Bau wurde im 16. Jahrhudnert begonnen und endete erst mehr als 200 Jahre später.  Heute befindet sich dort ein Piratenmuseum.
Das Geschichtsmuseum des 26. Juli befindet sich in der ehemaligen Moncada-Kaserne, die am 26. Juli 1953 von einer Gruppe revolutionärer Jugendlicher unter der Führung von Fidel Castro gestürmt wurde.
Der Friedhof von Santa Ifigenia ist eines der bedeutendsten Grabdenkmäler Lateinamerikas und der Karibik.
Das 1830 gegründete Sanktuarium der Virgen de la Caridad del Cobre, der Schutzheiligen Kubas, liegt 18 km vom Stadtzentrum entfernt in der Bergarbeitergemeinde El Cobre. Es beherbergt die Basilika, in der Opfergaben unterschiedlicher Herkunft verwahrt werden, wovon eine der berühmtesten die Medaille des Literatur-Nobelpreises 1954 von Ernest Hemingway ist.
Baconao ist ein von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärtes Gebiet. Es reicht von den Bergen der Sierra Maestra bis zum Karbischen Meer und bietet im prähistorischen Tal Skulpturen urweltlicher Lebewesen.