Sancti Spiritus

Die Stadt wurde vom spanischen Eroberer Diego Velásquez gegründet. Sie ist heute Hauptstadt der Provinz. Ein gut erhaltener architektonischer Reichtum zeichnet Sancti Spíritus aus. Eines ihrer Wahrzeichen ist die uralte Steinbrücke über den Yayabo. Sie vermittelt einen mittelalterlichen Eindruck und ist die einzige gewölbte Bogenbrücke in Kuba. Über die Brücke führt der Weg nach Trinidad, eine Stadt, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Sie wurde deshalb auch von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Wir empfehlen:
Die große Pfarrkirche wurde 1680 fertiggestellt und ist eines der wertvollsten Gebäude des historischen Stadtkerns von Sancti Spíritus.
Das Museum der kolonialen Künste zeigt Sammlungen französischen, englischen, deutschen und spanischen Porzellans sowie Ölgemälde. Auch ist hier das älteste in Kuba erhaltene Klavier ausgestellt.
Der Zaza-See ist der gößte künstlich angelegte Stausee des Landes. Auf ihm wird Sportangeln praktiziert.
Auf den fruchtbaren Böden wird Tabak von gutem Aroma und anerkannter Qualität angebaut.
Der Manaca-Iznaga-Turm wurde im Jahre 1816 im Tal von San Luis errichtet. Das Tal trägt auch den Namen "Tal der Zuckerfabriken". Der Turm hat eine Höhe von 45 m und diente dazu, die Sklaven bei ihrer Arbeit in den Zuckerrohrplantagen zu überwachen. Seine Glocke kündigte den Beginn und das Ende der Arbeiten in den Plantagen an.
Das Tal der Zuckerfabriken hatte im 18. Jahrhundert mehr als 50 Zuckerfabriken und wurde damit zu einem der blühendsten Landstriche der Insel.  Noch heute können Ruinen einiger jener Zuckerfabriken besichtigt werden. Das Tal wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Der Nationalpark Topes de Collantes ist eine geschützte Naturlandschaft, die sich ca. 800 m über dem Meeresspiegel im Herzen des Escambray-Gebirges erhebt. Zu seinen Attraktionen gehört der Wasserfall El Caburní.
Eine Stadt mit außergewöhnlichen und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten für Urlauber, die nach Kuba reisen, um Ihr kulturelles Interesse zu stillen.